Phobien beseitigen


Mit der Handflächen-Phobien-Technik

können Sie in kurzer Zeit Ängste auflösen, die den Alltag manchmal sehr erschweren können. Die Technik ist frei zugänglich auf der Homepage von Hans-Peter Zimmermann (HPZ.com).

Und so gehts;

 

Ein paar Handlinien, die Sie kennen müssen…Schauen Sie sich zuerst einmal eine Ihrer Hände an. Sie sollten mindestens drei Linien deutlich erkennen können: Die Herzlinie, die Kopflinie und die Lebenslinie:
  Bei vielen Menschen kommen die Lebens- und die Kopflinie zwischen Daumen und Zeigefinger zusammen und verlaufen noch ein bis zwei Zentimeter als eine einzige Linie. Das ist wichtig zu wissen, denn die Druckpunkte für die Phobietechnik sind nicht dieselben wie bei jemandem, bei dem die Linien getrennt verlaufen.
Die therapeutischen Druckpunkte bei Phobien…
Hier sind die Druckpunkte für Menschen mit getrennter Lebens- und Kopflinie:  
  Hier sind die Druckpunkte für Menschen mit verbundener Lebens- und Kopflinie.
Der Druckpunkt auf der Herzlinie bleibt sich für beide Typen gleich: Auf der Herzlinie zwischen kleinem Finger und Ringfinger, mit leichtem Druck auf den Mittelhandknochen (Metacarpal Nr. 5) des kleinen Fingers.Der Druckpunkt auf der Kopflinie befindet sich ca. einen halben Zentimeter nach dem Ursprung der Kopflinie, ungefähr auf der Höhe des Zeigefingers. Vorsicht bei Menschen mit verbundener Lebens- und Kopflinie: Nicht die Lebenslinie blockieren!Und so funktioniert die Phobie-Technik…Jetzt wo Sie die Druckpunkte kennen, zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, was zu tun ist, um bei einem Menschen eine Phobie innerhalb von zwei Minuten zum Verschwinden zu bringen:

  1. Fragen Sie die Versuchsperson, ob Sie die Phobie tatsächlich loswerden möchte. Das ist ein wichtiger Schritt, denn einige Menschen halten eine Phobie für etwas Interessantes und freuen sich, wenn sie damit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen können.
  2. Bitten Sie die Versuchsperson, die Augen zu schliessen und sich eine Situation vorzustellen, in der sie normalerweise phobisch reagiert.
  3. Fragen Sie die Versuchsperson nach den körperlichen Symptomen, die sie jetzt spürt. Bitten Sie sie, jedes einzelne Symptom auf einer Skala von 1 (ganz schwach) bis 10 (fast unerträglich stark) zu bewerten.
    Bitte lassen Sie sich nicht mit vagen Ausdrücken wie „ein komisches Gefühl“ abspeisen. Fragen Sie, wo im Körper sich das Gefühl befindet und wie stark es ist.
  4. Wenn Sie alle Symptome inklusive Bewertung aufgeschrieben haben, nehmen Sie die linke Hand der Versuchsperson, drücken Sie mit den Daumennägeln auf die beschriebenen Druckpunkte an der Handfläche und bitten Sie die Versuchsperson, noch eine Weile an die Phobie zu denken.
  5. Nach ungefähr zehn Sekunden bitten Sie die Versuchsperson, die Augen zu öffnen und fragen sie, während Sie zwei Minuten lang weiter die Druckpunkte drücken, ein paar belanglose Dinge. Dieser Schritt ist wichtig, weil er die Versuchsperson vom Geschehen ablenken soll, während Sie weiter die Druckpunkte drücken.
    Am besten fragen Sie ein paar Dinge, die bei der Versuchsperson positive Zustände bewirken, z.B. „Wann warst du zum letzten Mal im Urlaub?“ „Wie war’s?“ „Hast du ein Haustier?“ etc.
  6. Nach ungefähr zwei Minuten hören Sie auf zu drücken und bitten die Versuchsperson, die Augen nochmals zu schliessen und sich die phobische Situation vorzustellen. Sie soll mit allen Mitteln versuchen, die körperlichen Symptome nochmals zu produzieren.

In vielen Fällen gehört die Phobie bereits jetzt der Vergangenheit an oder hat sich zumindest auf ein lächerliches Mass reduziert. Wenn nochmals leichte Symptome auftreten, wiederholen Sie den Vorgang mit den Druckpunkten an der rechten Hand.
Falls Sie gerade keinen Hund, keine Spinne, keinen Lift und kein Flugzeug zur Hand haben, bitten Sie die Versuchsperson, dass sie möglichst bald den „Ernstfall“ erproben soll.