Thetameditation


Die Thetameditation (MP3 ganz unten)
(Zeitaufwand ca. 50-60 Minuten)

Was ist der Thetazustand?

Theta-Wellen (3.5 – 7.5 Hz): Unser Zugang zum Unterbewusstsein

Im Theta-Zustand haben wir den optimalen Bewusstseinszustand für die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Spirituell gesehen haben wir damit den Zugang zum Schöpfer über das Kronen-Chakra. Normalerweise gelangen wir in den Theta-Zustand, wenn wir auf dem Weg in den Schlaf sind, bzw. gleich nach dem Erwachen. Die Hirnwellenfrequenz liegt zwischen 3,5 und 7,5 Hz, ein Bereich zwischen Alpha (Entspannung) und Delta (Schlaf). Wer sich mit Hypnose beschäftigt, kennt diese Ebene sehr gut, denn dorthin bringen wir den Hypnotisierten, weil der Verstand weitgehend ausgeblendet wird. Das ist aber kein Nachteil und Bedenken sind unbegründet. Im Gegenteil:
Unser Unterbewusstsein ist die Tür zu unseren Potentialen, zur göttlichen und allumfassenden Liebe und zur eigenen Wahrheit. Das Ego wird zum Schweigen gebracht, in unserem Unterbewusstsein reift Selbsterkenntnis und unsere Selbstheilungskraft wird aktiviert. Eine halbe Stunde Aufenthalt im Theta-Bereich aktiviert unsere Potentiale, wir erleben eine Frischzellenkur und bekommen Zugang zu unserer Kraftquelle. Ängste und Schmerzen können gelindert werden, Bilder und Visionen bekommen Klarheit und unserer Kreativität wird gesteigert. Wenn ich auf dieser Ebene „arbeite“, stelle ich mir vor der Übung oftmals eine Frage und bekomme dann „dort“ eine Antwort.

Vorab zur Beachtung um erfolgreich in die Thetaebene zu gelangen:

Es funktioniert im Prinzip wie auch bei der Alphameditation. Danach wiederholt sich die Vorgehensweise mit anderen Farben (Rot-Orange-Gelb-Grün-Blau-Indigo-Violett). Das hört sich erst einmal banal an, hat jedoch eine intensive Wirkung. Wir gelangen schrittweise in den Bereich, der uns leichten Zugang zu tieferen Ebenen ermöglicht. Falls sich beim ersten Durchgang der Alphameditation keine nennenswerte Entspannung einstellt, empfehle ich eine (verkürzte) Wiederholung mit dem weissen Licht durch alle körperlichen Bereiche, bis sich tiefe Entspannung einstellt. Man kann die Wiedergabe der Anleitung erst einmal stoppen und weiterlaufen lassen, wenn der gewünschte Zustand erreicht ist. Es stört den Vorgang nicht weiter.

Dann erst weitergehen mit den vorgegebenen Farben. Viele rutschen schnell in den Deltazustand (aber auch hier kann man mit viel Übung bewusst bleiben) und schlafen spätesten bei der Farbe Orange ein, was anfangs vielleicht ärgerlich, aber nicht so sehr ungewöhnlich ist :-). Selbst mir passiert das immer mal wieder, obwohl ich es schon ungezählte Male praktiziert habe. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass die momentane Verfassung entscheidend ist. Wenn man also unter Schlafmangel leidet, schläft man sehr schnell ein.

Gelingt es fokussiert zu bleiben und die einzelnen Farben nacheinander zu visualisieren, erreicht man einen sehr tiefen Level, ist manchmal richtiggehend körperlos. Wer das zum ersten Mal erlebt, ist erstaunt und fühlt eine innere Freude. Man hat das Gefühl dort ewig bleiben zu wollen. Auch wenn man unter Umständen Umgebungsgeräusche wahrnimmt, stört es nicht im geringsten. Es ist ein sehr angenehmes und schwer zu beschreibendes Gefühl in der Thetaebene und die Zeit vergeht sehr schnell. Je länger man „dort“ verweilt, desto intensiver nimmt man Traäume, Bilder, Geräusche oder auch Stimmen wahr. Es kommen Gedankenblitze, Ideen, Lösungen oder „Begegnungen“. Aber auch schon auf dem Weg dorthin, während man schrittweise entspannt und vielleicht erst bei der 2. oder 3. Farbe ist, können sich diese Phänomene einstellen. Man „schrammt“ haarscharf am Schlaf vorbei und wenn man es schafft bewusst zu bleiben, stellen sich intensive Erlebnisse ein. Das kann bei jedem unterschiedlich sein, deshalb bitte meine Erlebnisse nicht als Referenz sehen.

Und bitte nicht den Mut verlieren, wenn man einschläft. Vielleicht dann einfach eine andere Uhrzeit wählen und ausgeschlafen ausprobieren 🙂

Ich wünsche viel Erfolg und eine angenehme Zeit….